Die verflixte Kiste – Denksportaufgabe fĂŒr kluge Hunde

Heute konnte ich wieder zu meinem Rudel ziehen! Frauchen ist wieder fitter und kann sich um mich kĂŒmmern. Das ist schön!
Und damit mir nicht langweilig wird, hat sie sich was einfallen lassen: all meine Lieblingsspielis in eine ganz verflixte Kiste gepackt! 

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Trickdogging – Hinterhandstand

Pudel haben nicht nur die Besonderheit, nicht zu haaren, sie agieren auch sehr pfotenlastig. Dem trĂ€gt die physiologische Besonderheit Rechnung, dass sie eine extrem gute und starke Hinterhandmuskukatur ausbilden können – sofern man diese trainiert. đŸ„°

Am Strand auf Öland

Damit sind Pudel und Pudelmixe wie ich dafĂŒr prĂ€destiniert, auf der Hinterhand zu stehen. Bei uns heißt das „BĂ€rli“.

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Trickdogging – Diener

Hier ist einer meiner Lieblingstricks. Den hab ich mir schon sehr frĂŒh ganz alleine beigebracht! Jedes Mal vorm Anleinen zum Gassigehen, muss ich mich ausgiebig strecken und rĂ€keln. Das hat Herrchen genutzt und immer wieder mit dem Kommando „Diener“ belegt.

Über mehrere Monate hinweg haben wir dann die Halte-Dauer ausgedehnt. Heute frĂŒh am Strand war das Licht so toll und die Ostseekulisse schrie geradezu nach einem Trickshooting 😊

P.S.: Falls Ihr das auch trainieren wollt, sagt Euren Zweibeinern bitte, dass das fĂŒr uns Hunde eine echt anstrengende Übung ist! Bitte unbedingt vorab gut aufwĂ€rmen, nur mit ausgewachsenen Hunden trainieren und in gaaanz kleinen Schritten die Halteposition verlĂ€ngern, sonst „Aua!“

Hunde-Einmaleins fĂŒr Kinder – Herbst 2019

Wir freuen uns sehr, im Herbst 2019 wieder das „Hunde-Einmaleins fĂŒr Kinder“ anbieten zu können. Veranstalter ist die VHS Starnberg.

In sechs Einheiten lernen die Kids in Theorie und Praxis, wie Mensch und Hund miteinander auskommen und wie man mit Hunden umgeht, so dass beide Freude daran haben. Inhalte sind u.a.: Hunde verstehen, „Wie sag ich’s meinem Hund?“, Alltag und Tricktraining mit Hund, Übungen zum angstfreien und artgerechten Umgang mit Hunden, u.v.m.

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Große Ängste, kleine Schritte, kleine Wunder …

Die jĂŒngste Teilnehmerin unseres Hunde-Einmaleins fĂŒr Kinder hat mich schwer beeindruckt. Die Mutter berichtete vorab, dass sie im Alltag extrem Ă€ngstlich auf Hunde reagiert, seit ihr ein Hund von hinten unvermittelt ein Brötchen aus der Hand stibitzt hatte. Das verstehe ich gut! War aber auch echt rotzfrech von dem Kollegen! Viele Hundehalter, die ihre Hunde unkontrolliert zu Kindern laufen lassen, ahnen nicht mal ansatzweise, was eine solch schockierende Erfahrung fĂŒr ein Kind fĂŒr Folgen haben kann! Das MĂ€dchen hat zum GlĂŒck Eltern, die das sofort erkannten, ernst nahmen und etwas dagegen tun wollten. Unser Kurs kam ihnen da genau richtig!

Frauchen vereinbarte zunĂ€chst ein Vorab-Treffen zum wechselseitigem Kennenlernen – zur Vertrauensbildung fĂŒr das Kind und zur EinschĂ€tzung der Situation fĂŒr uns. Mit Angst und Respekt kann ich als Hund prima umgehen, eine Phobie oder Panik hingegen benötigt eine anderes Setting und/oder eine professionelle therapeutische Begleitung. Die hab ich leider nicht drauf đŸ€Ł.

Ein entspanntes Foto gelingt mit sicherem Abstand

Wir trafen uns zu einem Waldspaziergang, bei dem auch die kleinere Schwester dabei war. Das MĂ€del war mir auf den ersten Blick super-sympathisch. Sie Ă€hnelte mir im Bezug auf Kontaktaufnahme sehr – erst mal gaaaaanz langsam und vorsichtig, aus sicherer Entfernung alles beobachten, sacken lassen, sich eine eigene Meinung bilden und dann vielleicht einem klitzekleinen Schritt nach vorne gehen – aber keinesfalls unter Druck oder zu schnell! Das war so ganz nach meinem Geschmack! Darin bin ich Profi! Ich hasse es ebenfalls, wenn mir jemand zu schnell zu nahe kommt! 

Wir ließen uns erst mal gegenseitig in Ruhe und liefen eine Weile als Rudel gemeinsam in dieselbe Richtung – ich an der Leine mit Frauchen und sie an der Hand ihrer Mutter. Schon nach kurzer Zeit stimmte sie zu, dass ich frei laufe – solange ich ihr nicht zu nahe komme. Das war Frauchens Aufgabe. Sie merkte schnell, dass Frauchen mich sehr gut steuern und kontrollieren konnte und ich auf Zuruf oder Ansprache sofort die Richtung wechselte. Das gab ihr Sicherheit.

Ganz stolz hĂ€lt sie die Leine und fĂŒhrt mich ein StĂŒck des Weges ganz alleine – eine tolle Erfahrung!

Bei dieser ersten Begegnung ließ ich sie spĂŒren, dass ich ihre Individualdistanz respektiere und achte und sie auch von Frauchen zu nichts gedrĂ€ngt wird. Sie allein konnte entscheiden, ob und wann sie den nĂ€chsten Schritt macht, wie groß dieser ist und wie nah sie mir kommen möchte. Auf dem RĂŒckweg konnte sie schon die Leine in der Hand halten (zumindest solange ich mich von ihr weg bewegte) – auch wenn Sie sich beim Fototermin oben auf der Bank sehr viel sicherer fĂŒhlte. 

Zuschauen aus sicherer Distanz – aber mit deutlicher Anspannung

Einer Kurs-Teilnahme stand somit nichts mehr im Wege! WĂ€hrend der Kursstunden beobachtete sie das Geschehen aufmerksam vom Rand aus, nahm an den Übungen und GesprĂ€chen allerdings nur passiv teil und sprach kaum ein Wort. Ab und an glĂ€nzten jedoch ihre Augen und ihre Körpersprache wurde von mal zu mal entspannter. Ich konnte deutlich spĂŒren, dass sie vom Thema Hund begeistert und fasziniert war. Frauchen schloss sich zwischen den Kurseinheiten immer wieder mit der Mutter kurz, um sich zu vergewissern, dass unser Weg der richtige war. Tja, in der Wahrnehmung der Befindlichkeiten von anderen Lebewesen haben wir Hunde den Menschen schon einiges voraus! Aber genau dafĂŒr sind wir ja da.

Bei den statischen Einheiten war sie sehr aufmerksam dabei
und konnte meine Anwesenheit akzeptieren

Wich das MĂ€dchen anfangs bei jeder noch so zufĂ€lligen AnnĂ€herung Ă€ngstlich zurĂŒck, konnte sie ganz allmĂ€hlich zulassen, dass ich mich in ihrer unmittelbaren NĂ€he aufhielt, an ihr vorbeilief und sie streifte oder auch unter ihrem Stuhl mal den Ball herausholte. Alle Kinder achteten mit darauf, dass ich nie frontal auf sie zulief. Die Jungs haben das richtig toll gemacht: Sie stellten sich dann zwischen uns und schirmten sie ab oder schickten mich weg. Das war richtig klasse, denn ich konnte ja auch nicht immer an alles denken!

In der dritten Stunde bereits begann sie vorsichtig  mit direkter Interaktion. Sie warf mir erstmals mal einen Ball, dann ein Leckerchen und hielt schließlich sogar den Reifen, durch den ich hindurchsprang. 

Bei aller ZurĂŒckhaltung im Kurs berichtete sie zu Hause stets begeistert, was sie alles gelernt hatte! Die Fotos vom ersten Treffen mit mir hat sie sich sogar ĂŒber ihr Bett gehĂ€ngt. Eine sehr schöne BestĂ€tigung, dass wir auf einem guten Weg waren!

Dummy verstecken

In der vorletzten Stunde war eine Abschluss-AuffĂŒhrung fĂŒr die Eltern vorgesehen. Jedes der Kinder durfte sich einige Übungen auswĂ€hlen und mit mir gemeinsam zeigen. Noch bei der Vorbereitung dazu stand sie passiv am Rand. Sie wollte allerdings den Dummy fĂŒr mich verstecken – ihre LieblingsĂŒbung!

Und kaum waren die Eltern da, hat sie uns alle ĂŒberrascht! Zuerst machte sie mit mir eine Übung, die sich keines der Kinder zuvor getraut hatte: der Sprung durch die Arme (mit Poolnudel).

Danach schnappte sich fest entschlossen meine Leine und marschierte ganz alleine mit mir im Slalom um die Pylonen! Als Frauchen vorschlug, das ohne Leine zu wiederholen, setzte sie noch eins drauf: sie nahm wie selbstverstĂ€ndlich ein Leckerchen in die Hand und wir liefen wie absolute Profis im Zickzack bei Fuß um die Hindernisse, als hĂ€tten wir nie etwas anderes getan! đŸ‘đŸ» đŸ‘đŸ» đŸ‘đŸ» Es gab einen riesigen Applaus von den Eltern und den anderen Kindern und wir waren beide unglaublich stolz! Zur Krönung durfte ich sogar ein Leckerli direkt von ihrem Schuh nehmen 😊!

Das erste Mal, dass wir intensiv miteinander kommunizierten und sie sogar ganz entspannt meine BerĂŒhrung zulassen konnte!

Mich hat danach noch eine ganz andere, eher leise Szene am Rande ganz besonders berĂŒhrt. Als ich beim Spielen mit den anderen Kindern kurz darauf aus Versehen auf sie zu rannte 

 blieb sie einfach ganz ruhig stehen – obwohl ihr das nach wie vor sichtlich unangenehm war! Genau so hatte ich das mit den anderen Kindern im Kurs mehrfach geĂŒbt. Offensichtlich hat sie dies allein durch die Beobachtung verinnerlicht! So können wir nun einigermaßen sicher sein, dass sie bei der nĂ€chsten Hundebegegnung im Alltag nicht vor Schreck auf die Straße springt oder sich anderweitig in Gefahr bringt! Damit ist das erste Etappenziel erreicht.  Sie ist ĂŒbrigens wild entschlossen, beim nĂ€chsten Kurs im Herbst wieder mit dabei zu sein! Ich freu mich sehr darauf!

Es sind oft die kleinen, unscheinbaren Dinge, die ganz viel bewirken! Jedes Lebewesen hat sein eigenes Tempo. Und manch einer – so wie sie und ich – schaut sich die Dinge eben erst mal lange und genau an, bildet sich seine eigene Meinung und entscheidet, wann fĂŒr ihn der richtige Moment zur Umsetzung da ist! Wir Hunde wissen das lĂ€ngst und können Euch Menschen in dieser Hinsicht einiges lehren – Ihr mĂŒsst uns lediglich zuhören!

Gelöster Blick

Herzlichen Dank an die Eltern fĂŒr das Vertrauen in unsere Arbeit und die Fotofreigabe!

Ein VorfrĂŒhlings-Sonntag am Starnberger See

Ein Paradies fĂŒr Wasservögel im Winter – die Roseninsel – hier mit Blick auf Bernried
Das neue Frisbee begeistert uns alle – Frauchen und ich haben Spaß miteinander und Herrchen hat viele Motive, um die neue Kamera ausgiebig zu testen ….
Wo ist es denn?
Mit Kopf und Pfoten klappt das Fangen schon ganz gut
Gleich, gleich, gleich …
Diese Kulisse ist doch wirklich einmalig zum Training
So langsam hat Frauchen die richtige Wurftechnik raus…
… und ich find immer öfter den richtigen Absprung!
Trotz meiner LĂ€ufigkeit hatte ich einige nette Hundebegegnungen – diese junge Toy-Pudel-Dame (1,5 Jahre) hat mich absolut verzĂŒckt.
Nach einer formvollendet höflichen BegrĂŒĂŸung sind wir begeistert gemeinsam ĂŒber die Wiesen geflitzt
Mein aktueller Lieblingstrick „Jump“ …
… klappt auch ohne Frisbee
Ruhepause mit Frauchen auf dem Steg
Einfach mal wieder nur Hund sein 😍
Diesen Stock fand ich besonders schön – hab ihn sogar aus dem Wasser geangelt
Immer wieder gibt es fantastische Ausblicke auf die schneebedeckten Alpen ….
Kletterpartie ĂŒber einen umgestĂŒrtzen Baum – das schreit nach einem Foto!
Wer viel tobt, braucht immer wieder auch Ruhepausen – gut, dass meine Menschen auf mich aufpassen und gut fĂŒr mich sorgen … das Ruhehalten und Entspannend ist nicht grad meine Königsdisziolin!

Bei den BĂŒcherwĂŒrmchen in Schwabing

In den Wintermonaten ist es bei den Helfern auf 4 Pfoten recht ruhig. Somit war erst heute unser erster Einsatz in diesem Jahr. Gemeinsam mit meinem Lieblingskollegen Rettungshund Sammy waren wir zu Gast bei den „BĂŒcherwĂŒrmchen e.V.“, einer privaten KiTa in MĂŒnchen, die u.a. vom C.H. Beck Verlag gefördert wird. Schon allein deswegen und auch wegen des Namens war Frauchen als Verlagsfrau begeistert! â˜ș

Einsatz in MĂŒnchen Schwabing

Wir sind jetzt fast ein Jahr dabei, aber eine so disziplinierte, aufmerksame und gut vorbereitete Kindergruppe haben wir noch nicht erlebt! Sammy und ich waren begeistert!

Erwartungsvoll und andĂ€chtig schweigend saßen bereits 14 Kinder zwischen knapp 3 Jahre und Vorschulalter mit ihren Erzieherinnen im Stuhlkreis. Die Gruppe war inhaltlich und im Bezug auf das Verhalten, wenn Hunde im Raum sind, super gut vorbereitet. Sie konnten uns alle Fragen nach den Regeln im Umgang sachkundig beantworten – obwohl nur der zwei Kinder eigene Hunde hatten!

Ich kann kaum abwarten, dass es losgeht 😝

So blieb uns viel Zeit, zum freien Gestalten. Sammy fĂŒhrte seine sensationellen Kompetenzen als Suchhund vor und die Kinder hatten großen Spaß, immer wieder Spielzeug zu verstecken und ihm beim Suchen zuzuschauen!

Ich habe einige KunststĂŒcke gezeigt, bei denen Frauchen die Kinder integrierte. Sie fragte die Kids, welche KunststĂŒcke sie glauben, dass ich kann. „Purzelbaum“, kam wie aus der Pistole geschossen! Also fingen wir mit der „Rolle“ an. Das klappte heute zum ersten Mal auf hartem Boden – zumindest im zweiten Anlauf. Frauchen hat sich riesig gefreut!

Bei den weiteren Tricks, haben die Kinder wunderbar abwechselnd assistiert: Pfote geben und BĂ€rli (auf den Hinterbeinen stehen) klappt auch mit kindlichem Kommando. Die Ă€ngstlicheren Kinder, die nicht so nah zu mir wollten, durften dann den Reifen halten, durch den ich durchspringe. Zum Abschluss haben einige Kinder noch Ringe geworfen, die ich apportierte und mit Begeisterung auf Frauchens Arm auffĂ€delte. So war wirklich fĂŒr jeden was dabei! Und diejenigen, die grad nicht dran waren, haben wirklich begeistert zugeschaut!

Die Moderation von Gerhard mit Sammy war wie immer total klasse. Er kann sehr gut erklĂ€ren und vorfĂŒhren, auf was es im Umgang mit Hunden ankommt! Sammy ist mit ĂŒber 200 BesuchseinsĂ€tzen und seiner Ruhe und Gelassenheit ein großes Vorbild fĂŒr mich und ich hoffe, dass wie noch viele gemeinsame EinsĂ€tze haben werden.

Zum Abschluss gabs ein ganz großes Dankeschön von den Erzieherinnen, fĂŒr uns Hunde ein Paket Kekse und fĂŒr die Menschen je eine Schachtel Schokopralinchen! Besonders war an diesem Einsatz auch, dass die Erzieherinnen sich Feedback bei uns holten, ob die Gruppe in Ordnung war oder was noch besser zu machen wĂ€re! Wow! Wir kommen gerne wieder!

(Fotos konnten aus Datenschutz-GrĂŒnde leider nicht gemacht werden. Aber fĂŒr die Gruppe gabs ein Abschiedsbild mit beiden Hunden!!)

Trickdogging – „Back up“

Durch unsere Teilnahme am Online-Workshop mit Anja Jakob trainieren wir derzeit parallel an vielen sehr unterschiedlichen Tricks. Das bringt nicht nur viel Abwechslung ins Training, sondern macht es so ungeduldigen Geistern wir uns beiden viel leichter 🙈.

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Trickdogging: Skateboard fahren – die AnfĂ€nge

Das Winterzeit ist bei uns Trickdogging-Zeit. In diesem Jahr nehmen wir online an Anja‘s Trick-Kiste (Anja Jakob) teil. Gemeinsam und unter professioneller Anleitung macht uns das Trainieren noch viel mehr Spaß! Und die ersten Erfolge stellen sich erstaunlich schnell ein.

In den letzten Tagen haben wir erstmals mit dem Skateboard gearbeitet. Schaut so aus, als ob das einer von Paulas Lieblingstricks werden könnte. Im folgenden Video findet Ihr einen Zusammenschnitt von der zweiten (!) Übungseinheit. Sie ĂŒberrascht mich immer wieder mit ihrem Mut, ihrer Neugier und ihrem Arbeitseifer!

Stört Euch bitte nicht am Bademantel đŸ€Ł Wir kamen kurz zuvor pitschnass vom Gassigang und wie man unschwer erkennt, stört sie der Mantel ĂŒberhaupt nicht! 😜