Agility for fun – September

Nach lĂ€ngerer Pause hab ich Frauchen heut mal wieder ĂŒber den Platz gescheucht! 🙈

https://youtu.be/K0DEGWi1lIc

Bis auf einen FĂŒhrungsfehler am Tunnel und einen Lauffehler am Ende hat sie sich ganz ordentlich angestellt – das wird schon noch!

Agility find ich einfach Klasse und hab dabei nen riesigen Spaß 😊
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Hunde-Einmaleins fĂŒr Kinder – Herbst 2019

Wir freuen uns sehr, im Herbst 2019 wieder das „Hunde-Einmaleins fĂŒr Kinder“ anbieten zu können. Veranstalter ist die VHS Starnberg.

In sechs Einheiten lernen die Kids in Theorie und Praxis, wie Mensch und Hund miteinander auskommen und wie man mit Hunden umgeht, so dass beide Freude daran haben. Inhalte sind u.a.: Hunde verstehen, „Wie sag ich’s meinem Hund?“, Alltag und Tricktraining mit Hund, Übungen zum angstfreien und artgerechten Umgang mit Hunden, u.v.m.

Vertrauen muss auf beiden Seiten wachsen

Begleiten wird uns Paula, eine geprĂŒfte und ausgebildete SchulbesuchshĂŒndin, die u.a. an der Grundschule in Percha als Lesehund im Einsatz ist.

Mit viel Freude basteln wir Hundespielzeug und erarbeiten eine kleine VorfĂŒhrung fĂŒr die Eltern.

Höhepunkt ist der gemeinsame Besuch im Tierheim mit einem spannenden Blick hinter die Kulissen. Am Ende erhalten alle Kinder eine Teilnahme-Urkunde.

AusfĂŒhrliche Berichte vom letzten Durchgang sind hier zu finden: Große Ängste – kleine Wunder und Tierheimbesuch mit den Kindern vom Hunde-Einmaleins.

Anmeldungen ab sofort direkt bei der VHS: https://www.vhs-starnberger-see.de/programm/grundbildung-junge-vhs/kurs/Das+Hunde-Einmaleins+fuer+Kinder+von+7-12+Jahren+-+samstags/nr/E6212/bereich/details/kat/9/

Am Ende zeigen die Kinder stolz ihr Können

FĂŒr Fragen und weitere Informationen (Angstkinder, etwaige Allergien etc.) stehen wir gerne auch im Vorfeld bereit.

Christiane Haas mit Aussiedoodeline Paula // Paula@publiscience.de // Tel: 0173-1903220

P.S.: Herzlichen Dank an die Kinder und Eltern des letzten Kurses fĂŒr das positive Feedback und die Fotofreigaben.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
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Hundebegegnungen – „Sie hört halt nicht!“

Ein wundervoller, naturbelassener Campingplatz in Sachsen-Anhalt mit riesigem Hundestrand am Badesee. Es ist nicht viel los, auf der riesigen Campingwiese stehen etwa 10 Camper, davon fast alle mit Hunden. Die Stimmung ist entspannt, die Rezeption weit weg. Gleich vorne rechts eine Gruppe mit diversen Zelten und Fahrzeugen inkl. buntem Partyzelt, BierbÀnken, es erinnert im Aufbau etwas an eine kleine Wagenburg oder einen Wanderzirkus.

Zwischen den Autos steht dort eine gestromte Doggenmix-HĂŒndin ohne Leine und Halsband und beobachtet aufmerksam unsere Ankunft. Keiner der Bewohner nimmt davon Notiz. Frauchen und ich (angeleint) laufen in ca. 30 Meter (!) Abstand quer ĂŒber die Wiese vorbei.

Es kommt, wie es kommen muss … die HĂŒndin startet durch und steuert mit hohem Tempo und gesenktem Kopf direkt auf uns zu. Sie wirkt nicht sonderlich aggressiv, sondern eher ungestĂŒm-interessiert und hat offenbar von höflicher AnnĂ€herung auf hĂŒndische Art (langsam, dem GegenĂŒber Zeit lassen, Blick abwenden, Bogen laufen) noch nichts gehört.

Frauchens halbherziger Versuch, sie zu blocken, verpufft bereits im Ansatz. Sie macht meine Leine los, damit ich ungestörter kommunizieren kann. Mein fester direkter Blick lĂ€sst die große HĂŒndin bereits abbremsen, wir beschnuppern uns vorsichtig, drehen uns im Kreis. Ich habe kein großes Interesse, sie ist etwa in meinem Alter und offenbar fĂŒhrungslos -mindestens doppelt so groß und mein dreifaches Gewicht. Mit hĂ€ngender Rute und abgewendetem Blick verdecke ich meine Analregion und versuche, mich langsam zu entfernen.

Dieser Interessenkonflikt scheint die HĂŒndin zu ĂŒberfordern, zumal sie noch immer ohne UnterstĂŒtzung ihrer Menschen auskommen muss. Sie beginnt, mit mir herumzualbern (fiddle about). Ich merke, dass wir beide nicht auf Eskalation aus sind und so hopse ich Höflich ein wenig mit. Dabei bleibe ich im unmittelbaren Umfeld von Frauchen und versuche, die Energie des GegenĂŒbers möglichst zu senken. Sie lĂ€sst sich soweit sie kann darauf ein. đŸ‘đŸ» Alles klar!

Nach einigen Minuten kommt ein junger Mann zu uns herĂŒbergeschlurft, offenbar der Halter. Sein vorheriges Rufen verhallte ungehört. „Geht das in Ordnung mit den beiden?“, fragt er Frauchen und deutet auf unsere Interaktion. „Na ja“, meint diese, „mein Hund findet das nicht so toll! Sie braucht eigentlich keinen Kontakt zu fremden Hunden!“ Er schnappt sich daraufhin seinen Hund und zieht von dannen. „Komm mit, die möchte ihre Ruhe!“, höre ich ihn noch sagen. Chapeau!

Zwei Stunden spielen Frauchen und ich auf der Wiese Fußball. Innerhalb von Sekunden steht die Dogge erneut bei uns – lief offenbar unangeleint in der Wagenburg herum. Das geht nun doch zu weit – mein Rudel, mein Ball, mein Spiel! Da hört jetzt die Höflichkeit auf. Bevor Frauchen reagieren kann, spritze ich auf sie zu, bremse sie ein und schnappe sie kurz an der Schulter ab: „Schleich dich!“ Sie dreht sofort ab, startet allerdings einen zweiten Versuch von der anderen Seite. Das gleiche Spiel nochmal von vorn, diesmal mit UnterstĂŒtzung von Frauchen, die sie ebenfalls blockt. Super Teamarbeit! Die HĂŒndin ist schwer beeindruckt, klemmt die Rute bis zum Bauch, der RĂŒcken ist gekrĂŒmmt. Mit gesenktem Kopf und nach hinten geklappten Ohren entfernt sie sich zĂŒgig von unserem Stellplatz. Stur oder schwer von Kappee ist sie schon mal nicht 😂

Der Besitzer ist diesmal wesentlich schneller zur Stelle und hat die Szene beobachtet. Frauchen lobt seine HĂŒndin, weil diese sofort kapiert hat, dass das nicht geht und uns sofort ihren Respekt zollt. „Ja“, meint der junge Mann, „das macht sie wirklich gut! Aber sie hört halt nicht!“ 🙈 Mit diesen Worten trollt er sich hinter seinem Hund hinterher, der lĂ€ngst kleinlaut zwischen den Zelten verschwunden war.

Was soll man dazu sagen? Ein junger Hund, der klare Ansagen nicht nur sofort versteht, sondern auch sofort befolgt, soll nicht hören können? Oder liegt der Ball beim Halter, der sich nicht klar ausdrĂŒcken kann, bzw. sich nicht die MĂŒhe macht, mit seinem Hund zu arbeiten? Sehr schade! Das Gehör und der Verstand der HĂŒndin sind jedenfalls funktionstĂŒchtig!

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Ich rette todesmutig unseren Urlaub!

Meine Zweibeiner sind seit Tagen gut drauf, obwohl sie unfassbar beschÀftigt sind. Kisten und Taschen werden gepackt, eingekauft und die Wohnung poliert. Ob da wohl wieder ein Fest ansteht?

Wenn es den beiden zu gut geht, dann muss ich wieder fĂŒr irgendeinen Blödsinn herhalten … ja, ja, mit mir kann man’s ja machen 😜

Piraten-Queen

Heut frĂŒh wurde der ganze Kram dann ins Auto gequetscht. Das kenn ich schon, dann geht es in Urlaub! Da gab’s fĂŒr mich kein Halten mehr! Ich bezog umgehend meinen Platz im Hof und lies die Karre keine Sekunde mehr aus den Augen! Nicht dass ich noch die Abfahrt verpasse!

Selbst als der BrieftrĂ€ger kam (ich war grad allein im Hof) und den Hausflur betrat, hat mich das nicht die Bohne interessiert – obwohl ich das sonst immer lautstark melde! Soll der ruhig ins Haus gehen: „Our car is my castle!“ Frauchen war total erstaunt, dass ich so ruhig blieb, und unterhielt sich noch freundlich mit dem Postmann darĂŒber. Als der wieder in den Hof trat und auch noch einen Schritt auf mein Auto zu machte, war mir sofort klar, was hier lĂ€uft: die Kofferraumklappe war offen und genau da stand die Kiste mit meinem Hundefutter! Ich machte einen großen Satz nach vorne, sprang ihn an, stellte beide Vorderpfoten auf seinen wohlgenĂ€hrten Bierbauch und blaffte so laut ich konnte: „Stopp! Keinen Schritt weiter! Das Auto und das Futter gehören mir und meinem Rudel! Finger weg!“

Das hĂ€ttet Ihr sehen sollen! Der hat kein Mucks mehr gemacht, ist sofort stehen geblieben und hat aufgehört zu Pfeifen (das ist ĂŒbrigens sein Markenzeichen)! Mit meinen 45 cm und 12 Kilo Kampfgewicht hab ich den erwachsenen Kerl von mindestens 80 kg gestoppt! đŸ„ł Ich war stolz wie Oskar! Der bevorstehende Urlaub war gerettet!

Campingurlaub ist total cool! 😎

Mein Rudel war da allerdings ganz anderer Ansicht! Der Postbote war total verdutzt und absolutly not amused. FĂŒr mich gab es mĂ€chtig Ärger von Frauchen, ich wurde umgehend ins Auto gepackt und dort gesichert! WĂ€hrenddessen entschuldigte sich Herrchen kleinlaut und wortreich bei dem Mann. Ich glaub, die haben ĂŒberhaupt nicht kapiert, wie gefĂ€hrlich die Situation war – da musste doch einer was unternehmen! Meine Menschen haben da offenbar ĂŒberhaupt keinerlei GespĂŒr fĂŒr! Dabei war ich so tapfer!

Anmerkung von Frauchen

Das war die klassische Das-hat-sie-ja-noch-nie-gemacht-Situation! Im RĂŒckblick wurde uns klar, wie wir das hĂ€tten vermeiden können! Paula ist einerseits sozial aber auch sehr stark ressourcen-motiviert. Als Hunde-Persönlichkeit mit angeborener FĂŒhrungskompetenz achtet sie stets auf Außenreize und hat die Sicherheit der Gruppe im Fokus. In dieser Situation hatten wir sie allein gelassen, waren mit Ein- und AusrĂ€umen beschĂ€ftigt und haben den Raum um das Auto nicht aktiv verwaltet. Wir hatten sie in Flur und Hof laufen lassen, daher betrachtete sie es als ihre Aufgabe, die Ressource Auto zu sichern! Ganz schön blöd von uns 🙈!

Was hĂ€tten wir anders machen können? Aus Paulas Sicht hatten wir unsere Aufmerksamkeit nicht auf dem Wohl der Gruppe und deren wichtigen Ressourcen (Auto, Futter, etc.). Wir haben die FĂŒhrung nicht ĂŒbergenommen, also musste sie handeln – auch wenn das nicht gerade ihre Kernkompetenz ist! Zum GlĂŒck ist sie ein introvertierter Hund, der in solch einer Situation keinerlei Verletzungsabsicht hat, so dass außer einem Schreck in den Gliedern nichts weiter passiert ist!

HĂ€tten wir ihr im Hof oder auch am Auto einen festen Platz oder Raum zugewiesen, wĂ€re fĂŒr sie klar gewesen, dass wir diesen Raum aktiv einnehmen und verwalten und somit auch darauf achten, das alles in Ordnung ist und kein Fremder eindringt. Sie hĂ€tte es dann vermutlich bei einem Knurren belassen, um uns zu signalisieren, dass aus ihrer Sicht Gefahr droht. Die Entscheidung, ob eine Handlung erforderlich ist oder nicht, hĂ€tte sie dann vertrauensvoll abgeben können …. Dieser kleine Hund hat uns wieder was gelehrt! Danke dafĂŒr!

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Fun-Agility mit Aussiedoodle

Seit etwas ĂŒber 1,5 Jahren gehen wir – mehr oder weniger regelmĂ€ĂŸig zum Agility-Training. Was zunĂ€chst nur als ein weiteres Element zur Bindungsarbeit und der Kommunikation auf Distanz gedacht war, mutiert langsam zur gemeinsamen Leidenschaft. đŸ„°đŸŽ‰đŸ„° Ich bin megastolz und total ĂŒberrascht, was wir inzwischen erreicht haben! Und Paula macht das soooo klasse! Wir haben beide einen riesigen Spaß dabei!

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Auszeit von den Helfern auf vier Pfoten …

Vor fast einem Jahr habe ich den Eignungstest als Besuchshund bei den Helfern auf vier Pfoten erfolgreich absolviert (siehe Beitrag: Eignungstest zum Helfer-Team auf vier Pfoten). Seitdem war ich mit Frauchen auf vielen EinsĂ€tzen in Schulen und KiTas, habe ganz viel Neues kennengelernt und gemeinsam mit weiteren tollen Helferteams viele, ganz unterschiedliche Kinder glĂŒcklich gemacht (diverse BeitrĂ€ge). Das hĂ€tte eigentlich alles so weiter gehen können – zumindest hatte Frauchen sich das so vorgestellt….

Vier Helferteams im Einsatz: Anton, Bambam, Naja und ich

Kinder finde ich grundsĂ€tzlich großartig und bin fĂŒr jeden Spaß zu haben. Insbesondere die Kennenlernspiele und praktischen Übungen zum Umgang mit Hunden machen mir immer riesig viel Spaß. Und die Kids sind begeistert, wenn ich ein paar Tricks vorfĂŒhre – der Sprung durch den Reifen und das Apportieren und AuffĂ€deln von Ringen sind meist echte Höhepunkte. Gerade bei Ă€ngstlichen und zurĂŒckhaltenden Kindern komme ich sehr gut an. Und ich find ja auch die vorsichtigen Kids besonders klasse â˜ș.

Aber zu unserem Helferjob gehört nun mal auch das Gestreicheltwerden und die BegrĂŒĂŸungszeremonie. Die Kinder sollen lernen, dass man zuerst den Besitzer fragt, sich vorsichtig dem Hund nĂ€hert, ihn schnĂŒffeln lĂ€sst und dann erst anfasst. Das ist ja schon sehr wichtig! Also zumindest fĂŒr die Kinder! Bei diesem Teil unserer Besuche habe ich mich meist weniger wohl gefĂŒhlt. Körperkontakt mit fremden Personen find ich eher mittelprĂ€chtig.

Ich bin zwar ein Hund, der sehr schnell flitzen, springen und lernen kann, aber wenn es um die Verarbeitung von neuen EindrĂŒcken und dem Erstkontakt zu fremden Personen geht, hab ich ne gaaaaaaanz lange Leitung! 🧐 Ich will mir meist alles erst mal ganz in Ruhe anschauen, mir meine eigene Meinung bilden und dann entscheiden, was und wen ich gut finde und was nicht. Das war schon als Welpe so – da hat Frauchen dann schon mal 10 Min. warten mĂŒssen, weil im Nachbarsgarten ein Mensch auf Knien rumrutschte…. konnte ja erst mal noch nicht wissen, dass man das Unkraut-JĂ€ten nennt und das völlig harmlos ist. Aber Frauchen hat mir immer die Zeit gelassen, die ich brauchte. Wenn was Neues dann erst mal richtig verarbeitet ist, hab ich nie wieder ein Problem damit! Bin dann quasi echt ne coole Socke 😎

Bei den Helfern ham wir diese Zeit natĂŒrlich gar nicht und die Kinder sind auch nicht so geduldig, wie meine Menschen. Das geht alles meist recht flott und ich komm da oft gar nicht hinterher đŸ€Ż – ist fĂŒr mich also eher stressig! Gegen Ende der Besuchszeit ist das ĂŒbrigens kein Thema mehr, bis dahin hatte ich ja genug Zeit, die Kids eingehend zu beobachten, kenne ihre GerĂŒche, habe mich an den Raum und die GerĂ€usche gewöhnt. Da find ich es dann völlig o.k., wenn mich auch mal zwei oder drei Kinder gleichzeitig anfassen, um sich zu verabschieden.

Große WĂ€sche

Frauchen war das schon bewusst und sie dachte, dass sich das im Laufe der Zeit legt. Sie hat aber auch bemerkt, dass dem nicht so war und sich viele Gedanken darĂŒber gemacht. Letzte Woche waren wir dann auf einem sehr intensiven Workshop fĂŒr Menschen und ihre Tiere bei der wunderbaren Barbara Oppermann in Köln, wo es u.a. auch um dieses Thema ging. Dabei wurde klar, wie belastend dies fĂŒr mich wirklich ist, auch wenn ich natĂŒrlich immer alles brav mitmache und versuche, mir nichts anmerken zu lassen.

Das Wohl des Hundes geht vor!

Schweren Herzens hat sie daraufhin entschieden, dass wir unser Engagement bei den Helfern auf vier Pfoten zunĂ€chst einmal auf Eis legen! Unserer lokale Koordinatorin Heike hat zum GlĂŒck sehr viel Erfahrung und großen Hundeverstand! Wir haben also heute ein letztes Mal unser Helfer-Outfit gewaschen, das geht zurĂŒck, damit es andere Teams nutzen können! Ein bisschen traurig ist das fĂŒr uns beide schon! Wir werden die tollen Teams, die Kinder und die ergreifenden Besuche sicherlich vermissen! 😱 Aber wenn wir bei den Helfern eines gelernt haben, dann dass das Wohl des Hundes immer vorgeht! DafĂŒr bin ich seeehr dankbar!

Und aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Ich bin ja schließlich noch ein Jungspund und hab mit meinen zwei Jahren grad mal die PubertĂ€t hinter mir. Da darf sich in den kommenden Jahren die Coolness, Reife und Gelassenheit durchaus noch weiter entfalten! Und jetzt werden Frauchen und ich uns erst mal wieder auf die Dinge konzentrieren , die völlig unnĂŒtz sind, aber mir und ihr einfach nur Freude machen đŸ„°

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Hundewissen fĂŒr Kinder

Viele von meinen treuen Fans haben schon mitbekommen, dass ich nicht nur als LeseHund-Team sondern auch im Besuchsdienst in KindergĂ€rten und Schulen (derzeit v.a. im MĂŒnchner Raum) unterwegs bin. Die Besuch in den Schulen machen uns besonders viel Freude. Leider ist stehen hierfĂŒr meist nur 1-2 Unterrichtseinheiten zur VerfĂŒgung und die Klassen sind recht groß. Deshalb haben wir uns was Neues ĂŒberlegt:

An der VHS Starnberg bieten wir in diesem FrĂŒhjahr erstmals einen Hunde-Kurs fĂŒr Kinder an: Das Hunde-Einmaleins fĂŒr Kinder von 7 bis 12 Jahre

Ist gar nicht so einfach, einen Hund zu fĂŒhren

An 5 Nachmittagen (Samstags) dreht sich alles um den Hund: Wie gehen wir auf einen Hund zu? Wie verhalten wir uns, wenn wir (keinen) Kontakt möchten? Wie sehen Hunde unsere Welt? Wie spielen wir mit einem Hund? Was mögen  Hunde und was nicht? Was kann ich von und mit Hunden lernen? Ich bin natĂŒrlich dabei und wir wollen in jeder Stunde auch einige Tricks und Übungen aus dem Agility und Dummy-Training miteinander machen. Vielleicht gelingt uns am Ende sogar eine kleine AuffĂŒhrung fĂŒr Eure Eltern? Außerdem ist ein Besuch im Starnberger Tierheim geplant, fĂŒr den wir vorher Hundespielzeuge zum Mitbringen basteln. Zum Abschluss erhalten alle Kinder eine Urkunde.

Wir freuen uns auf neugierige, wissensdurstige Kids, denen wir das Hunde-Einmaleins mit viel Spaß und Freude aneinander beibringen können. Anmeldungen ab sofort direkt bei der VHS! Beeilt Euch, denn es gibt nur eine begrenzte Anzahl von TeilnehmerplĂ€tzen! Eure Paula

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Der Starnberger LeseHund

Was ist ein LeseHund?

Das Konzept des LeseHunds kommt ursprĂŒnglich aus den USA, wo R.E.A.D.Âź (Reading Education Assistance Dog)-Teams schon seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz sind. Ein LeseHund ist ein speziell geschultes und ausgebildetes Hund-Halter-Team, das (ehrenamtlich) in der Leseförderung aktiv ist. Hund und Halter wurden intensiv auf den Einsatz in Schulen und Bibliotheken vorbereitet und auf ihre Eignung hin ĂŒberprĂŒft / getestet. Das Team ist den hohen QualitĂ€ts- und Hygienestandards des Lesehund-Vereins verpflichtet.

Wie hilft ein LeseHund?

Der LeseHund kommt wöchentlich in eine Schule oder Bibliothek, um Kinder beim Lesen (lernen) zu unterstĂŒtzen. Die Kinder lesen im entspannten Einzel-setting dem LeseHund aus einem geeigneten Buch vor. So hat jedes Kind fĂŒr die Zeit des Lesens seinen „eigenen“ Hund.

Warum ein Lesehund?

Es macht einfach Spaß, einem Hund vorzulesen: Er hört geduldig zu und kritisiert nicht! Dem Kind tut es gut, den Hund in einer sonst eher angespannten Situation (beim Vorlesen) zu streicheln und seine NĂ€he zu spĂŒren. So werden Ängste und Hemmungen abgebaut – die durch Misserfolge beim Vorlesen in der Schule entstehen – und die Lesemotivation erhöht sich. Das wirkt sich positiv auf die gesamte Lesesozialisation der Kinder aus. LeseHunde legen einen wichtigen Grundstein fĂŒr die Basiskompetenz von Kindern.

Warum sind die LeseHund-Teams so erfolgreich?

Die Teams sind gut vorbereitet und haben mit ihren ruhigen und gut geschulten Hunden einen positiven Einfluss auf das gesamte Leben der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Die Aufgabe macht ihnen mit ihren Hunden Freude und Spaß. Die Kinder (insbesondere auch aus anderen Kulturkreisen) lernen, dass Hunde Partner und Familienmitglieder sein können. Wir sehen unseren Erfolg tĂ€glich in den Gesichtern der Kinder, wenn sie dem LeseHund begeistert vorlesen. Wir beobachten unmittelbar, wie sich die Lesekompetenz der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler kontinuierlich verbessert. Unsere Ausbildung basiert auf ĂŒber 20 Jahren Erfahrung von R.E.A.D.Âź USA.

Der Starnberger Lesehund

LeseHund Paula

Lesehund Paula ist seit FrĂŒhjahr 2018 einmal wöchentlich fĂŒr 1-2 Stunden in der Grundschule Percha aktiv. In enger Abstimmung mit den Lehrerinnen (1.+2. Klasse) kommen jeweils vier Kinder pro Woche zum Vorlesen.

Paula ist als Aussiedoodle (F1) hypoallergen und haart nicht. Sie ist gesund, geimpft, frei von ansteckenden Krankheiten und erhĂ€lt eine regelmĂ€ĂŸige Ekto- und Endoparasiten-Prophylaxe. Wir achten auf optimale hygienische Bedingungen und einen jĂ€hrl. Gesundheitscheck.

Da wir ehrenamtlich tĂ€tig sind, freuen wir uns ĂŒber UnterstĂŒtzung fĂŒr die Anschaffung / Erneuerung von Material (Kopien, Materialien, BĂŒcher, Leckerli, StempelpĂ€sse, Fotos, Ausstattung), Tierarztkosten (Gesundheitscheck, zusĂ€tzliche Parasitenprophylaxe) sowie fĂŒr die regelmĂ€ĂŸig Fort- und Weiterbildung. Bei Fragen melden Sie sich gerne direkt bei uns. Berichte von unseren bisherigen EinsĂ€tzen sind auf unserem Blog zu finden:

Infos und Kontakt:

Christiane Haas & Paula, paula@publiscience.de

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Keilerei auf der Hundewiese oder: Warum manche Menschen keinen Hund halten sollten!

Im Bezug auf Hundebegegnungen gehöre ich ja zu den eher entspannten Zeitgenossen. Bei Frauchen darf ich daher fast ĂŒberall (wo kein Verkehr ist) ohne Leine laufen und muss dennoch nicht jedem Artgenossen „Hallo“ sagen.

Kommt uns ein Hund entgegen, bleib ich stehen (oder leg mich ab) und schau mir das GegenĂŒber erst mal ganz genau an. Klar wird erst mal ausgiebig geschnĂŒffelt, kommuniziert, abgecheckt, wie der andere so tickt, dann geht meist jeder wieder seiner Wege – ganz gechillt also! Wer mich schon von Ferne anpöbelt, dem geh ich aus dem Weg, da hab ich ĂŒberhaupt keine Lust drauf. Manchmal lass ich mich auch auf ein kleines Spielchen ein (vor allem bei Pudel oder Doodeln). Frauchen sagt, ich sei sozial sehr kompetent – was immer das heißt.

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Die ĂŒberragende Kommunikationskompetenz unsere Hunde

Eines meiner Lieblingsthemen ist seit vielen Jahren das hĂŒndische Kommunikationsverhalten. Bei uns Menschen – die wir „Ohrentiere“ sind – erfolgt die bewusste Kommunikation in erster Linie ĂŒber verbale Äußerungen (Sprache). Deshalb neigen wir meist dazu, unsere Hunde zuzutexten 🙈. Die körpersprachl. Informationen, die auch wir Menschen ĂŒbermitteln, beachten wir eher weniger. Dennoch nehmen wir sie (unbewusst) wahr.

Was die zwei sich wohl zu sagen haben?

Dazu ein Beispiel: Jemand hĂ€lt einen fachlich exzellenten Vortrag, steht dabei jedoch abgeknickt, in sich gekehrt, ohne Blickkontakt und nervös herumtippelnd auf dem Podium. WĂŒrde uns das ĂŒberzeugen? Die meisten Zuhörer empfinden das als unauthentisch und es fĂ€llt ihnen schwer, sich von der fachlichen Exzellenz der Referentin ĂŒberzeugen zu lassen – obwohl  diese zweifelsohne vorhanden ist! Am Ende bleibt ein irgendwie mulmiges GefĂŒhl – verursacht durch eine Inkongruenz von verbaler und Körpersprache. Die ĂŒberragende Kommunikationskompetenz unsere Hunde weiterlesen

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