Mischlingswettbewerb 2018

Ihr wisst ja sicher, dass es fĂŒr Rassehunde von den unterschiedlichen ZuchtverbĂ€nden immer mal wieder Hundeausstellungen gibt. Da der Aussiedoodle ja keine offizielle Hunderasse ist (siehe Beitrag „Ist der Aussiedoodle ein Rassehund?“), gelten wir offiziell als Mischlinge.

Im Rahmen der MĂŒnchner Heimtiermesse im MĂ€rz 2018 finden nun ein Mischlingswettbewerb statt, zu dem Frauchen mich spaßeshalber mal angemeldet hat. Ich bin schon ganz aufgeregt, denn ich habe keine Ahnung, was mich da erwartet. Das Ziel ist wohl „MĂŒnchens schönsten Mischling“ zu identifizieren. Na ja, da wird es ja sicher noch ein paar mehr AnwĂ€rter geben!

Momentan laufen die Vorauswahlentscheidungen und ich liege derzeit tatsĂ€chlich gar nicht so schlecht im Rennen. Die 20 Hunde mit den meisten Stimmen, werden in die Endauswahl eingeladen. Vielleicht habt Ihr ja Lust, meine Bewerbung zu unterstĂŒtzen? Dann schenkt mir doch einfach Eure Stimme.

Und so funktioniert’s: http://www.muenchner-heimtiermesse.de/index.php/teilnehmeruebersicht_aktuell.html
Scrollt nach unten bis zu meinem Profil Foto und aktiviert das Sternchen am Ende.

Bislang habe ich 185 Stimmen (Stand: 24.2.18) – aber die Konkurrenz ist auch nicht zu verachten! Ich halte Euch auf dem Laufenden und ĂŒbe derweil fleißig weiter an „Gehorsam“, „Catwalk“ und „Freestyle“.

Rasseinformation – Aussehen

GrĂ¶ĂŸe, Proportionen, Erscheinungsbild

Der Aussiedoodle ist ein kleiner bis mittelgroßer, recht leichter Hund. Die Standardvariante wiegt selten ĂŒber 27 kg, die Mini- und Medium-Variante bleibt meist zwischen 9 und 16 kg. Die Grenzen zwischen den einzelnen Varianten sind fließend. Die Minis und Mediums kommen am hĂ€ufigsten vor. Die durchschnittliche Schulterhöhe liegt bei Mini/Medium zwischen 40 und 50 cm, beim Standard deutlich darĂŒber.

UnabhĂ€ngig von der Höhe ist der Aussiedoodle rechteckig gebaut mit langen Beinen und zudem grazil. Dies wird besonders offensichtlich, wenn er kurz geschoren ist. Bedingt durch einen sehr feinen Knochenbau ist er deutlich leichter als andere Doodles derselben GrĂ¶ĂŸe. Rasseinformation – Aussehen weiterlesen

Ist der Aussiedoodle ein Rassehund?

Der Aussiedoodle ist keinesfalls eine „Promenadenmischung zu ĂŒberhöhtem Preis„, wie dies in einschlĂ€gigen Foren hĂ€ufig zu lesen ist. Der Aussiedoodle ist ein Hybrid, d.h. eine Kreuzung zweier reinrassiger Hunderassen.

Auf diese Weise sind im Übrigen fast alle heutigen Rassehunde entstanden. Auch der heute so beliebte Australian Shepherd wurde erst 1996 vom FCI als Rasse anerkannt.

Wie definiert sich eine Hunderasse?

Der Duden definiert Rasse als 
(Biologie) Gesamtheit der auf eine ZĂŒchtung zurĂŒckgehenden Tiere, seltener auch Pflanzen einer Art, die sich durch bestimmte gemeinsame Merkmale von den ĂŒbrigen derselben Art unterscheiden; Zuchtrasse


Im Englischen definiert sich Zuchtrasse (breed) als
A race of animals selected and maintained by humans, with a characterized appearance und a common gene pool. 

ÜberprĂŒfen wir doch diese Kriterien einmal fĂŒr den Aussiedoodle: Ist der Aussiedoodle ein Rassehund? weiterlesen

Vorurteile: Designerdog

Der Aussiedoodle wird hÀufig in einem Atemzug mit anderen Hybrid-Hunden genannt und von Kritikern als Designerdog tituliert, bzw. abgewertet. Im Folgenden setze ich mich mit den gÀngigsten (Vor-) Urteilen auseinander.

Bei diesen neumodischen Mischungen geht es sehr vielen VerkĂ€ufern um reinen Profit, das machen auch die teils utopischen Preise deutlich. Dabei gibt es hier keinerlei Kontrollen, Mindestanforderungen oder Pflichtuntersuchungen – noch nicht einmal Papiere (Quelle: https://www.hundeseite.de/designerhunde/).

Warum soll man denn soviel Geld fĂŒr nen Mischling ausgeben?! Sowas findet sich bestimmt auch im Tierheim. Und es ist witzig, das die Amis fĂŒr alles nen Club haben. (Quelle: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/22473-aussiedoodle-und-co/?page=2)

  • Wie bei allen gezielten (Rasse-) ZĂŒchtungen gibt es auch beim Aussiedoodle gute ZĂŒchter mit viel Expertise und schwarze Schafe, die ausschließlich auf den Profit aus sind. Darin unterscheidet sich ein Hybrid-Hund nicht von einem Rassehund.
  • Wer sicher sein will, dass sein Hund aus einer seriösen Aufzucht stammt (egal ob Rasse- oder Hybrid-Hund), muss den ZĂŒchter auf Herz und Nieren prĂŒfen. Das ist bei Rassehunden einfacher, da diese in RassenverbĂ€nden zusammengeschlossen sind. Aber auch Rassehunde werden auf dem Schwarzmarkt verkauft, ĂŒber illegale Vermehrer/WelpenhĂ€ndler ĂŒber das Internet vertrieben. Verantwortlich dafĂŒr sind WelpenkĂ€ufer, die nicht bereit sind, fĂŒr einen gesunden Welpen aus einwandfreier Abstammung und Aufzucht einen angemessenen Preis zu zahlen.
  • Die Rasse eines Hundes allein sagt nichts ĂŒber die SeriositĂ€t der Zucht aus.
  • Auch der Preis fĂŒr einen Welpen sagt gar nichts ĂŒber die SeriositĂ€t der Zucht oder dessen Gesundheit aus.
  • Wer verantwortungsvoll zĂŒchtet, hat Kosten (GesundheitsprĂŒfung der Eltern, Decktaxe, Tierarzt, Vorsorge, Impfungen, Aufzucht, Futter, Sozialisation, etc.) und orientiert sich an den gĂ€ngigen Zuchtrichtlinien. Diese regeln z.B. das Mindestalter fĂŒr die erste Belegung des Muttertiers, die HĂ€ufigkeit der zugelassenen Deckungen, die medizinische Versorgung und das Mindestabgabealter der Welpen. Weiterhin gibt es Vorschriften wieviel Platz die Welpen zur VerfĂŒgung haben, wie groß der Auslauf ist, ob der Welpenspielplatz optimal ausgestattet ist. Nur so sind optimale Bedingungen gewĂ€hrleistet, aus denen gesunde und psychisch stabile Hunde hervorgehen – und das völlig unabhĂ€ngig davon, ob Rasse- oder Hybridhund. In der Regel liegen die Preise fĂŒr reinrassigen (Mode-) Hunde deutlich ĂŒber denen, die fĂŒr einen Hybrid-Hund bezahlt werden.
  • Seriöse ZĂŒchter können auch bei Hybridhunden die Abstammung und Gesundheit der Elterntiere (im Fall des F1-Aussiedoodles reinrassige Hunde), sowie die Gesundheit und Impfung der Welpen (durch eine Bescheinigung des örtlichen Tierarztes) und ggf. auch die QualitĂ€t der ZuchtstĂ€tte (Zwinger) nachweisen. Zudem kann sich jeder WelpenkĂ€ufer von den Bedingungen vor Ort selbst ein Bild machen (Zwinger oder Familie, Kontakt zu anderen Hunden, Reizen, etc.)
  • Somit können auch Hybridhunde Papiere haben, es fehlen ihnen lediglich Papiere, die sie als einem Rasseverband zugehörig ausweisen.

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Warum ein Hybrid-Hund?

Hunde haben mich mein ganzes Leben hindurch begleitet und fasziniert. Dabei kam es mir nie auf die Rassezugehörigkeit an. Alle Hunde, mit denen ich bisher lebte (immerhin vier) waren Mischlinge – meist aus dem Tierschutz. Entscheidend war fĂŒr mich ausschließlich ihr Wesen, ihr Charakter, ihr Temperament und ihre Lern- und Bindungsbereitschaft. Rassehunde und die damit verbundenen meist rein optischen Standards empfand und empfinde ich persönlich eher befremdlich. Da geht es mir mit Hunden nicht anders als mit Menschen – allein der innere Kern zĂ€hlt.

Von all meinen bisherigen Hunde durfte ich lernen, dass besonders der Charakter der Eltern und die Erfahrungen und Bedingungen in der PrĂ€gungsphase (bis ca. 10. Lebenswoche) entscheidend fĂŒr einen Hund sind. Fehler und schlechte Erfahrungen aus dieser Zeit lassen sich nur sehr schwer wieder ausbĂŒgeln.

Zuletzt hatte ich ĂŒber 9 Jahre einen 40kg-Angstbeißer (mit ansonsten wunderbarem Charakter) aus dem Tierheim  an meiner Seite, mit dem ich gemeinsam alle Höhen und Tiefen durchlebt habe. Er hat mich gelehrt, hinter die Fassade zu blicken, die Welt mit Hundeaugen zu sehen und meine Begeisterung fĂŒr die Kynologie geweckt. DafĂŒr bin ich ihm unendlich dankbar.

Diesmal sollte es nun ein Welpe sein, der zu meiner aktuellen Lebenssituation passt, und auch von der genetischen (Rasse-) Disposition her stimmig ist. Um ideale gesundheitliche und sozialisatorische Bedingungen zu ermöglichen, kam fĂŒr mich nur ein verantwortungsvoller und erfahrener ZĂŒchter in Frage. Zudem wollte ich (rassenbedingte) genetische Defekte (mein SchĂ€fermix litt unter einer HĂŒftdysplasie) möglichst ausschließen. Über ein Jahr lang haben wir uns informiert, diskutiert, ĂŒberlegt, mit Haltern und ZĂŒchtern gesprochen, uns ZuchtstĂ€tten angeschaut, bevor wir schließlich den fĂŒr uns optimalen Welpen gefunden hatten: eine Aussiedoodeline aus einwandfreier, optimaler Zucht mit dem fĂŒr uns genau passenden Charakter 😊.

Hybrid-Hunde gehören keinem Rassenverband an und haben per se keinen festgelegten optischen Rassestandard. Es gibt somit keine Ausstellungen und auch keine ZĂŒchter, die nur auf Show-Linie aus sind. Der Zuchtfokus aller Hybrid-Hunde liegt auf ihrer Eignung als Familien- und Begleithunde. Die Eltern unseres Welpen sind beide von ihrem Rasseverband als zuchttauglich eingestuft und der Zwinger „vom Fensdorfer Tal“ wurde vom regionalen Zuchtwart als vorzĂŒglich begutachtet und geprĂŒft. Letzteres bezieht sich nicht auf einen Rassestandard, sondern auf die Aufzuchtbedingungen und die gesundheitliche Verfassung der Eltern (z.B. HĂ€ufigkeit der Belegung, etc.). HierfĂŒr bin ich im ĂŒbrigen auch gerne bereit, einen entsprechenden Preis zu bezahlen,

HĂ€ufig wird argumentiert, dass es auch im Tierheim viele Welpen gibt – meist Beschlagnahmungen von kriminellen Vermehren oder illegalen Transporten. Diese Welpen kommen unter ungĂŒnstigen Bedingungen in diese Welt und haben zweifelsohne ein besseres Leben verdient. Sie haben mein grĂ¶ĂŸtes MitgefĂŒhl und ich wĂŒnsche ihnen baldmöglichst eine passende Familie.

Nach vielen Lebensjahren mit Tierschutzhunden habe ich persönlich mich fĂŒr eine andere Option entschieden. Dieser Hund soll spĂ€ter einmal als Therapiehund ausgebildet und eingesetzt werden. Wir wollten deshalb nicht die „Katze im Sack“, sondern Gewissheit ĂŒber die Herkunft, Charakter, Gesundheit, Wesen und bisherige Sozialisationsbedingungen. Ich finde es persönlich im ĂŒbrigen sehr schade, wenn man sich fĂŒr eine derart wohlĂŒberlegte und bewusste persönliche Entscheidung – die ja immerhin die nĂ€chsten 15 Jahre meines ganz privaten Lebens betrifft – immer wieder mal rechtfertigen muss.

Ein Hybrid-Hund ist weder besser noch schlechter als ein Rassehund oder ein Tierschutz-Mischling. Wichtig ist, dass die Anschaffung des Hundes mit Herz und Verstand geschieht und zu den jeweiligen persönlichen LebensumstÀnden des Halters passt.

Fellfragen: Wie aufwÀndig ist die Pflege?

Das Fell des Aussiedoodle ist auffallend weich, seidig und mehr oder weniger wellig (F1-Verpaarung). Wenn wir mit unserer Paula unterwegs sind, werden wir sehr oft darauf angesprochen – flauschig, plĂŒschig, „Schaf“, „EisbĂ€r“, all diese Assoziationen kommen dabei auf, wobei die letzten beiden wohl eher ihrer Einfarbigkeit geschuldet sind 🙂

Duschen, Baden, Shampoonieren?

Die nĂ€chste Frage lautet dann meist: „Das Fell ist sicherlich sehr aufwĂ€ndig zu pflegen. Die haben Sie sicherlich gerade erst frisch gebadet?“ Hm, was soll ich dazu sagen? Ehrlich gestanden habe ich meinen Hund in seinem knapp einjĂ€hrigen Leben erst zweimal (!) komplett geduscht und shampooniert . Beide Male hatte sie sich in fĂŒr Hundenasen sehr anziehenden Dingen gewĂ€lzt, die fĂŒr uns Menschen doch eher unangenehm und inakzeptabel sind (siehe dazu mein Beitrag: Hunde sind Nasentiere – oder: der Mistköter). Dennoch sieht sie offenbar hĂ€ufig fĂŒr Außenstehende oft frisch gebadet aus 🙂 Die Pfoten und unteren Gliedmaßen erfordern natĂŒrlich auch bei uns deutlich hĂ€ufiger einer feuchten Reinigung. Das ist dann aber meist eine Sache von 5 Minuten. Fellfragen: Wie aufwĂ€ndig ist die Pflege? weiterlesen

Entscheidungshilfen fĂŒr die Auswahl des ZĂŒchters

Die Entscheidung fĂŒr einen Hund ist eine langfristige und natĂŒrlich auch emotional sehr aufregend. Meist nimmt man sich viel Zeit, bis man sich auf eine bestimmte Rasse oder einen Mischling festlegt. Ist dies geschehen, kann man es verstĂ€ndlicherweise kaum erwarten, das neue Familienmitglied schnellstmöglich in die Arme zu schließen! Das ging uns ganz genauso! Dennoch möchte ich Sie bitten, auch bei der Auswahl des ZĂŒchters/der ZĂŒchterin oder der ZuchtstĂ€tte die Augen offen zu halten und im Zweifel noch weitere Optionen zu ĂŒberprĂŒfen. Auch wir haben erst bei der zweiten ZĂŒchterin aus vollem Herzen und mit klarem Verstand „JA“ sagen können und es bis heute nicht bereut.

Da die Zucht von Aussiedoodles besonders viel genetische Fachkompetenz und Know-how erfordert, um gesunde und vitale Hunde zu erhalten (siehe auch mein Beitrag: Seriöse Zucht oder Geldmacherei?) möchte ich hier einige Entscheidungshilfen fĂŒr die Auswahl eines verantwortungsbewussten ZĂŒchters/einer ZĂŒchterin geben. Entscheidungshilfen fĂŒr die Auswahl des ZĂŒchters weiterlesen

Entscheidungshilfen fĂŒr die Welpenauswahl

Wer ĂŒberlegt, sich einen Aussiedoodle-Welpen zuzulegen, sollte folgende Informationen aufmerksam lesen und bei der Auswahl von ZĂŒchter und Welpen berĂŒcksichtigen. Nur so wird er/sie lange Freude an einem gesunden, vitalen und lebensfrohen Hund haben:

  • Aussiedoodles sind hypoallergen, jedoch nicht antiallergisch (Fellfragen: Ist der Aussiedoodle hypoallergen?)
  • Aussiedoodles (F1) haaren zwar wenig, benötigen allerdings regelmĂ€ĂŸiger Pflege, um nicht zu verfilzen.
  • Die vielfĂ€ltige Farbigkeit und Musterungen des Aussiedoodlesells beinhaltet deutlich mehr als ein hĂŒbsches Aussehen und impliziert fĂŒr den ZĂŒchter das Erfordernis komplexen genetischen Wissens. (Seriöse Zucht oder Geldmacherei?)
  • Je höher der Weiß-Anteil am Kopf eines mehrfarbigen Welpen, desto höher ist das Risiko einer Taubheit.
  • Überwiegend weiße und blauĂ€ugige Welpen bergen ein statistisch höheres Risiko von Seh- und HörschĂ€digungen und sollten vor dem Kauf tierĂ€rztlich getestet werden.
  • Die Verpaarung von zwei Merle-Eltern ist ethisch nicht vertretbar, da hierbei mit hoher Wahrscheinlichkeit Welpen mit angeborenen Behinderungen oder Totgeburten zu erwarten sind.
  • Die Wahrscheinlichkeit von Seh- oder HörschĂ€den ist bei einfarbige Welpen gleich welcher Farbe und mit oder ohne weiße Zeichnung am niedrigsten. Auch sie sehen entzĂŒckend aus.
  • Weil viele Pudel das dominante „Silber“-Gen tragen, werden aus schwarzen Welpen meist silbergraue Aussiedoodles. Einfarbig helle Welpen (weiß oder creme) und merlefarbene Welpen hellen deutlich seltener auf.

Fellfragen: Sind Aussiedoodles hypoallergen?

Die Frage ist ganz kurz und knapp beantwortet: JA!
Wichtig ist allerdings, zu wissen, dass „hypoallergen“ nicht mit „antiallergisch“ gleichzusetzen ist! Der begriffliche Unterschied ist gering, aber durchaus bedeutsam.

Hypoallergen:
-> weist eine verminderte Tendenz auf, allergische Reaktionen auszulösen.

Antiallergisch:
-> löst keinerlei allergische Reaktion aus. Fellfragen: Sind Aussiedoodles hypoallergen? weiterlesen

Fellfragen: Verliert der Aussiedoodle Haare?

Auch hier als Antwort ganz kurz und knapp: JA!
Alle SĂ€ugetiere, die Haare haben, verlieren diese auch. Haare durchlaufen biologisch drei Lebenszyklen: Wachstum, Ruhephase und Abstoßungsphase (Haarverlust). Entscheidend ist jedoch das Ausmaß des Fellverlustes. Dieses wird beim Hund von zwei genetischen Dispositionen beeinflusst.

a) HaarlÀnge 

Die HaarlÀnge eines Hundes und damit die Dauer der Wachstumsphase ist genetisch vorprogrammiert. Je lÀnger diese Wachstumsphase andauert, desto langhaariger ist der Hund. Der Zyklus der Fell-Erneuerung wÀhrt in der Folge bei langhaarigen Hunden lÀnger, als bei kurzhaarigen Rassen. Kurzhaar-Hunde verlieren deutlich hÀufiger Haare, als langhaarige Rassen. Sowohl der Pudel als auch der Aussie tragen genotypisch das Langhaar-Gen in sich, das sie ihren Welpen weitergeben. Fellfragen: Verliert der Aussiedoodle Haare? weiterlesen