Hundef├╝hrerschein – Teil 1

In mancherlei Hinsicht sind die Menschen ja ├Ąu├čerst merkw├╝rdig. Als Hund hab ich nat├╝rlich l├Ąngst bemerkt, dass mein Frauchen einen guten Draht zu mir hat und ├╝ber vergleichsweise viel Hundeverstand und -verst├Ąndnis verf├╝gt. Das bedeutet nat├╝rlich nicht, dass ich ihr auf der Nase herumtanzen kann – denn dann w├╝rde ich mich als Hund gar nicht wohl f├╝hlen. Sie hat jedoch ziemlich viel Ahnung von h├╝ndischer Kommunikation und meinen Bed├╝rfnissen und kann mir meist ganz gut verst├Ąndlich machen, was geht und was eben auch nicht. Vor allem um letzteres bin ich ihr sehr dankbar, denn dadurch wei├č ich ziemlich genau, woran ich bei ihr bin. Das gibt mir Sicherheit und Orientierung.

Menschen sind in ihrer Wahrnehmung, ob jemand mit Hunden kann oder nicht, ┬ája eher etwas unterbelichtet – um es vorsichtig auszudr├╝cken. Deshalb haben sie sich was ausgedacht, um zu pr├╝fen, ob einer Ahnung hat und als Hundef├╝hrer taugt – oder eben nicht. Sie nennen das ┬áD.O.Q. 2.0 (Dogs-Owner-Qualifikation-Test) oder auch Hundef├╝hrerschein. Diese Pr├╝fung ist f├╝r Hundehalter – ganz egal ob neu oder schon l├Ąnger – ┬áund besteht aus zwei Teilen: ein theoretischer Sachkundenachweis und eine praktische Pr├╝fung mit Hund. Manche nennen das auch Hundef├╝hrerschein – und genau so ist es ja richtig: ein Hundehalter muss erst mal nachweisen, dass er in der Lage ist, einen Hund in der ├ľffentlichkeit zu f├╝hren – und zwar so, dass der Hund tierschutzgerecht und artgem├Ą├č gehalten und gef├╝hrt wird und zugleich niemand Ansto├č an ihm nimmt, durch ihn gef├Ąhrdet oder bel├Ąstigt wird. Ich w├Ąre ja unbedingt daf├╝r, dass dieser Sachkundenachweis f├╝r alle Hundehalter verpflichtend eingef├╝hrt wird – schaden kann das auf keinen Fall! In Niedersachsen ist dies ├╝brigens bereits umgesetzt! Auf jeden Fall wissen jetzt au├čer mir auch alle anderen, dass mein Frauchen eine sachkundige und taugliche Hundef├╝hrerin ist! In zwei Wochen absolvieren wir dann gemeinsam den zweiten, den praktischen Teil. Ihr k├Ânnt uns jetzt schon mal alle Pfoten und Daumen dr├╝cken!

 

 

 

 

Nachtrag zu: Ildiko von K├╝rthy, Hilde und ich

In meinem letzten Beitrag hab ich mich ja ├╝ber Hilde und ihren Z├╝chter aufgeregt, bzw. dar├╝ber, dass er in dem Buch von Ildiko von K├╝rthy eine B├╝hne bekommt und identifizierbar ist. ┬áNat├╝rlich ├Ąu├čert die Autorin auch ihre Zweifel an dessen Seriosit├Ąt, aber ich f├╝rchte, dass es leider viel zu viele Menschen gibt, die sich ihren Welpen rein nach optischen Aspekten aussuchen – oder eben auch, weil sie Ildiko von K├╝rthy toll finden! Sei’s drum! Nachtrag zu: Ildiko von K├╝rthy, Hilde und ich weiterlesen

Rasseinformation – Aussehen

Gr├Â├če, Proportionen, Erscheinungsbild

Der Aussiedoodle ist ein kleiner bis mittelgro├čer, recht leichter Hund. Die Standardvariante wiegt selten ├╝ber 27 kg, die Mini- und Medium-Variante bleibt meist zwischen 9 und 16 kg. Die Grenzen zwischen den einzelnen Varianten sind flie├čend. Die Minis und Mediums kommen am h├Ąufigsten vor.┬áDie durchschnittliche Schulterh├Âhe liegt bei Mini/Medium zwischen 40 und 50 cm, beim Standard deutlich dar├╝ber.

Unabh├Ąngig von der H├Âhe ist der Aussiedoodle rechteckig gebaut mit langen Beinen und zudem grazil. Dies wird besonders offensichtlich, wenn er kurz geschoren ist. Bedingt durch einen sehr feinen Knochenbau ist er deutlich leichter als andere Doodles derselben Gr├Â├če. Rasseinformation – Aussehen weiterlesen

Seri├Âse Zucht oder Geldmacherei?

W├Ąhrend die Zucht von Labra- oder Goldendoodles in der ersten Generation (F1) nicht sonderlich anspruchsvoll ist, ist diese beim┬áAussiedoodle weitaus riskanter. Seine komplexe und multifaktorielle Genetik┬ádurch die Kombination der beiden Ausgangsrassen erfordert umfassendes Fachwissen und ausreichend Zucht-Expertise sowie entsprechende finanzielle Ressourcen, damit┬ágesunde und robuste Welpen gew├Ąhrleistet sind. F├╝r rein kommerzielle Welpen-Vermehrer und Zucht-Laien ist dies kaum zu bewerkstelligen. Seri├Âse Zucht oder Geldmacherei? weiterlesen

Ist der Aussiedoodle ein Rassehund?

Der┬áAussiedoodle┬áist keinesfalls eine „Promenadenmischung zu ├╝berh├Âhtem Preis„, wie dies in einschl├Ągigen Foren h├Ąufig zu lesen ist. Der Aussiedoodle ist ein Hybrid, d.h. eine Kreuzung zweier reinrassiger Hunderassen.

Auf diese Weise sind im ├ťbrigen fast alle heutigen Rassehunde entstanden. Auch der heute so beliebte Australian Shepherd wurde erst 1996 vom FCI als Rasse anerkannt.

Wie definiert sich eine Hunderasse?

Der Duden definiert Rasse als 
(Biologie) Gesamtheit der auf eine Z├╝chtung zur├╝ckgehenden Tiere, seltener auch Pflanzen einer Art, die sich durch bestimmte gemeinsame Merkmale von den ├╝brigen derselben Art unterscheiden; Zuchtrasse


Im Englischen definiert sich Zuchtrasse (breed) als
A race of animals selected and maintained by humans, with a characterized appearance und a common gene pool. 

├ťberpr├╝fen wir doch diese Kriterien einmal f├╝r den Aussiedoodle: Ist der Aussiedoodle ein Rassehund? weiterlesen

Vorurteile: Designerdog

Der Aussiedoodle wird h├Ąufig in einem Atemzug mit anderen Hybrid-Hunden genannt und von Kritikern als┬áDesignerdog tituliert, bzw. abgewertet. Im Folgenden setze ich mich mit den g├Ąngigsten (Vor-) Urteilen auseinander.

Bei diesen neumodischen Mischungen geht es sehr vielen Verk├Ąufern um reinen Profit, das machen auch die teils utopischen Preise deutlich. Dabei gibt es hier keinerlei Kontrollen, Mindestanforderungen oder Pflichtuntersuchungen ÔÇô noch nicht einmal Papiere┬á(Quelle:┬áhttps://www.hundeseite.de/designerhunde/).

Warum soll man denn soviel Geld f├╝r nen Mischling ausgeben?! Sowas findet sich bestimmt auch im Tierheim. Und es ist witzig, das die Amis f├╝r alles nen Club haben. (Quelle: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/22473-aussiedoodle-und-co/?page=2)

  • Wie bei allen gezielten (Rasse-) Z├╝chtungen gibt es auch beim Aussiedoodle gute Z├╝chter mit viel Expertise und schwarze Schafe, die ausschlie├člich auf den Profit aus sind. Darin unterscheidet sich ein Hybrid-Hund nicht von einem Rassehund.
  • Wer sicher sein will, dass sein Hund aus einer seri├Âsen Aufzucht stammt (egal ob Rasse- oder Hybrid-Hund), muss den Z├╝chter auf Herz und Nieren pr├╝fen. Das ist bei Rassehunden einfacher, da diese in Rassenverb├Ąnden zusammengeschlossen sind. Aber auch Rassehunde werden auf dem Schwarzmarkt verkauft, ├╝ber illegale Vermehrer/Welpenh├Ąndler ├╝ber das Internet vertrieben. Verantwortlich daf├╝r sind Welpenk├Ąufer, die nicht bereit sind, f├╝r einen gesunden Welpen aus einwandfreier Abstammung und Aufzucht einen angemessenen Preis zu zahlen.
  • Die Rasse eines Hundes allein sagt nichts ├╝ber die Seriosit├Ąt der Zucht aus.
  • Auch der Preis f├╝r einen┬áWelpen┬ásagt gar nichts ├╝ber die Seriosit├Ąt der Zucht oder dessen┬áGesundheit aus.
  • Wer verantwortungsvoll z├╝chtet,┬áhat Kosten (Gesundheitspr├╝fung der Eltern, Decktaxe, Tierarzt, Vorsorge, Impfungen, Aufzucht, Futter, Sozialisation, etc.) und orientiert sich an┬áden g├Ąngigen┬áZuchtrichtlinien. Diese regeln z.B. das Mindestalter f├╝r die erste Belegung des Muttertiers, die H├Ąufigkeit der zugelassenen Deckungen, die medizinische Versorgung und das Mindestabgabealter der Welpen. Weiterhin gibt es Vorschriften wieviel Platz die Welpen zur Verf├╝gung haben, wie gro├č der Auslauf ist, ob der Welpenspielplatz optimal ausgestattet ist. Nur so sind optimale Bedingungen gew├Ąhrleistet, aus denen gesunde und psychisch stabile Hunde hervorgehen –┬áund das v├Âllig unabh├Ąngig davon, ob Rasse- oder Hybridhund. In der Regel liegen die Preise f├╝r┬áreinrassigen (Mode-) Hunde deutlich ├╝ber denen, die f├╝r einen Hybrid-Hund bezahlt werden.
  • Seri├Âse Z├╝chter k├Ânnen auch bei Hybridhunden die Abstammung und Gesundheit der Elterntiere (im Fall des F1-Aussiedoodles reinrassige Hunde), sowie die Gesundheit und Impfung der Welpen┬á(durch eine Bescheinigung des ├Ârtlichen Tierarztes) und ggf. auch die Qualit├Ąt der Zuchtst├Ątte (Zwinger) nachweisen. Zudem kann sich jeder Welpenk├Ąufer von den Bedingungen vor Ort selbst ein Bild machen (Zwinger oder Familie, Kontakt zu anderen Hunden, Reizen, etc.)
  • Somit k├Ânnen auch Hybridhunde Papiere haben, es fehlen ihnen lediglich Papiere, die sie als einem Rasseverband zugeh├Ârig ausweisen.

Vorurteile: Designerdog weiterlesen

Warum ein Hybrid-Hund?

Hunde haben mich mein ganzes Leben hindurch begleitet und fasziniert. Dabei kam es mir nie auf die Rassezugeh├Ârigkeit an. Alle Hunde, mit denen ich bisher lebte (immerhin vier) waren Mischlinge – meist aus dem Tierschutz. Entscheidend war f├╝r mich ausschlie├člich ihr Wesen, ihr Charakter, ihr Temperament und ihre Lern- und Bindungsbereitschaft. Rassehunde und die damit verbundenen meist rein optischen Standards empfand und empfinde ich pers├Ânlich eher befremdlich. Da geht es mir mit Hunden nicht anders als mit Menschen – allein der innere Kern z├Ąhlt.

Von all meinen bisherigen Hunde durfte ich lernen, dass besonders der Charakter der Eltern und die Erfahrungen und Bedingungen in der Pr├Ągungsphase (bis ca. 10. Lebenswoche) entscheidend f├╝r einen Hund sind. Fehler und schlechte Erfahrungen aus dieser Zeit lassen sich nur sehr schwer wieder ausb├╝geln.

Zuletzt hatte ich ├╝ber 9 Jahre einen 40kg-Angstbei├čer (mit ansonsten wunderbarem Charakter) aus dem Tierheim ┬áan meiner Seite, mit dem ich gemeinsam alle H├Âhen und Tiefen durchlebt habe. Er hat mich gelehrt, hinter die Fassade zu blicken, die Welt mit Hundeaugen zu sehen und meine Begeisterung f├╝r die Kynologie geweckt. Daf├╝r bin ich ihm unendlich dankbar.

Diesmal sollte es nun ein Welpe sein, der zu meiner aktuellen Lebenssituation passt, und auch von der genetischen (Rasse-) Disposition her stimmig ist. Um ideale gesundheitliche und sozialisatorische Bedingungen zu erm├Âglichen, kam f├╝r mich nur ein verantwortungsvoller und erfahrener Z├╝chter in Frage. Zudem wollte ich (rassenbedingte) genetische Defekte (mein Sch├Ąfermix litt unter einer H├╝ftdysplasie) m├Âglichst ausschlie├čen. ├ťber ein Jahr lang haben wir uns informiert, diskutiert, ├╝berlegt, mit Haltern und Z├╝chtern gesprochen, uns Zuchtst├Ątten angeschaut, bevor wir schlie├člich den f├╝r uns optimalen Welpen gefunden hatten: eine Aussiedoodeline aus einwandfreier, optimaler Zucht mit dem f├╝r uns genau passenden Charakter ­čśŐ.

Hybrid-Hunde geh├Âren keinem Rassenverband an und haben per se keinen festgelegten optischen Rassestandard. Es gibt somit keine Ausstellungen und auch keine Z├╝chter, die nur auf Show-Linie aus sind. Der Zuchtfokus aller Hybrid-Hunde liegt auf ihrer Eignung als Familien- und Begleithunde. Die Eltern unseres Welpen sind beide von ihrem Rasseverband als zuchttauglich eingestuft und der Zwinger „vom Fensdorfer Tal“ wurde vom regionalen Zuchtwart als vorz├╝glich begutachtet und gepr├╝ft. Letzteres bezieht sich nicht auf einen Rassestandard, sondern auf die Aufzuchtbedingungen und die gesundheitliche Verfassung der Eltern (z.B. H├Ąufigkeit der Belegung, etc.). Hierf├╝r bin ich im ├╝brigen auch gerne bereit, einen entsprechenden Preis zu bezahlen,

H├Ąufig wird argumentiert, dass es auch im Tierheim┬áviele Welpen gibt – meist Beschlagnahmungen von kriminellen Vermehren oder illegalen Transporten. Diese Welpen kommen unter ung├╝nstigen Bedingungen in diese Welt und haben zweifelsohne ein besseres Leben verdient. Sie haben mein gr├Â├čtes Mitgef├╝hl und ich w├╝nsche ihnen baldm├Âglichst eine passende Familie.

Nach vielen Lebensjahren mit Tierschutzhunden habe ich pers├Ânlich mich f├╝r eine andere Option entschieden. Dieser┬áHund soll sp├Ąter einmal als Therapiehund ausgebildet und eingesetzt werden. Wir wollten deshalb nicht die „Katze im Sack“, sondern Gewissheit ├╝ber die Herkunft, Charakter, Gesundheit, Wesen und bisherige Sozialisationsbedingungen. Ich finde es pers├Ânlich im ├╝brigen sehr schade, wenn man sich f├╝r eine derart wohl├╝berlegte und bewusste pers├Ânliche Entscheidung – die ja immerhin die n├Ąchsten 15 Jahre meines ganz privaten Lebens betrifft – immer wieder mal rechtfertigen muss.

Ein Hybrid-Hund ist weder besser noch schlechter als ein Rassehund oder ein Tierschutz-Mischling. Wichtig ist, dass die Anschaffung des Hundes mit Herz und Verstand geschieht und zu den jeweiligen pers├Ânlichen Lebensumst├Ąnden des Halters passt.

Was bitte ist ein Aussiedoodle?

Der Aussiedoodle ist eine gezielte, hybride Kreuzung zwischen einem (reinrassigen) Australian Shepherd (oder Miniature American Shepherd) (genannt Aussie) und einem (reinrassigen) (Toy-, Klein- oder K├Ânigs-) Pudel.┬áJe nach Verpaarung gibt es Aussiedoodles in den Gr├Â├čen:

  • Toy (Mini American Shepherd und Toypudel),
  • Miniature (Mini American Shepherd und Kleinpudel),
  • Medium (Australian Shepherd und Kleinpudel) oder
  • Standard (Australian Shepherd und K├Ânigspudel).

Die ├ťberg├Ąnge dabei sind flie├čend. Er stammt urspr├╝nglich aus den USA.

Achtung:┬á Nicht zu verwechseln ist der Aussiedoodle┬ámit dem Australian Labradoodle. Letzterer stammt tats├Ąchlich aus Australien und ist von US-amerikanischen┬áContinental Kennel Club (CKC) inzwischen als reinrassig anerkannt.

Fellfragen: Wie aufw├Ąndig ist die Pflege?

Das Fell des Aussiedoodle┬áist auffallend weich, seidig und mehr oder weniger wellig (F1-Verpaarung).┬áWenn wir mit unserer Paula unterwegs sind, werden wir sehr oft darauf angesprochen – flauschig, pl├╝schig, „Schaf“, „Eisb├Ąr“, all diese Assoziationen kommen dabei auf, wobei die letzten beiden wohl eher ihrer Einfarbigkeit geschuldet sind ­čÖé

Duschen, Baden, Shampoonieren?

Die n├Ąchste Frage lautet dann meist: „Das Fell ist sicherlich sehr aufw├Ąndig zu pflegen. Die haben Sie sicherlich gerade erst frisch gebadet?“ Hm, was soll ich dazu sagen?┬áEhrlich gestanden habe ich meinen Hund in seinem knapp einj├Ąhrigen Leben erst zweimal (!) komplett geduscht und shampooniert . Beide Male hatte sie sich in f├╝r Hundenasen sehr anziehenden Dingen gew├Ąlzt, die f├╝r uns Menschen doch eher unangenehm und inakzeptabel sind (siehe dazu mein Beitrag: Hunde sind Nasentiere – oder: der Mistk├Âter). Dennoch sieht sie offenbar h├Ąufig f├╝r Au├čenstehende oft frisch gebadet aus ­čÖé Die Pfoten und unteren Gliedma├čen erfordern nat├╝rlich auch bei uns deutlich h├Ąufiger einer feuchten Reinigung. Das ist dann aber meist eine Sache von 5 Minuten. Fellfragen: Wie aufw├Ąndig ist die Pflege? weiterlesen

Entscheidungshilfen f├╝r die Auswahl des Z├╝chters

Die Entscheidung f├╝r einen Hund ist eine langfristige und nat├╝rlich auch emotional sehr aufregend. Meist nimmt man sich viel Zeit, bis man sich auf eine bestimmte Rasse oder einen Mischling festlegt. Ist dies geschehen, kann man es verst├Ąndlicherweise kaum erwarten, das neue Familienmitglied schnellstm├Âglich in die Arme zu schlie├čen! Das ging uns ganz genauso! Dennoch m├Âchte ich Sie bitten, auch bei der Auswahl des Z├╝chters/der Z├╝chterin oder der Zuchtst├Ątte die Augen offen zu halten und im Zweifel noch weitere Optionen zu ├╝berpr├╝fen. Auch wir haben erst bei der zweiten Z├╝chterin aus vollem Herzen und mit klarem Verstand „JA“ sagen k├Ânnen und es bis heute nicht bereut.

Da die Zucht von Aussiedoodles besonders viel genetische Fachkompetenz und Know-how erfordert, um gesunde und vitale Hunde zu erhalten (siehe auch mein Beitrag:┬áSeri├Âse Zucht oder Geldmacherei?) m├Âchte ich hier einige Entscheidungshilfen f├╝r die Auswahl eines verantwortungsbewussten Z├╝chters/einer Z├╝chterin geben. Entscheidungshilfen f├╝r die Auswahl des Z├╝chters weiterlesen